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Die Landesarbeitsgemeinschaft der KAB Diözesanverbände Hildesheim und Osnabrück sowie des KAB Landesverbandes Oldenburg bilden die KAB in Niedersachsen.

Gemeinsame Ziele

Wir setzen uns als KAB in Niedersachsen aktiv bei landespolitischen Themen rund um soziale Gerechtigkeit ein und sind Ansprechpartner für Politik und Verwaltung. Schwerpunkte unserer Arbeit liegen derzeit in der Allianz für den freien Sonntag, aber auch in den Bereichen Leiharbeit (Werkverträge) und dem Bedingungslosen Grundeinkommen.

KAB in Niedersachsen

Das Bundesland Niedersachen ist in die Diözesanverbände Osnabrück und Hildesheim und dem Offizialat Vechta aufgeteilt. In KAB in Niedersachsen stimmen sich die KAB Diözesanverbände Hildesheim und Osnabrück und der Landesverband Oldenburg ab, um gemeinsam die Interessen unser Mitglieder in Politik und Gesellschaft zu vertreten.
Wir sind die Bewegung für soziale Gerechtigkeit!
Daher sind wir im Gespräch mit der Kommunal- und Landespolitik, um gemeinsam die Ideen und Themen der KAB umzusetzen.

Das Recht auf den freien Sonntag Ökonomisierung des Sonntags stoppen
Viele Menschen in Niedersachsen müssen ohne zwingende Gründe an Sonn- und Feiertagen erwerbstätig sein. Arbeitsfreie Sonn- und Feiertage sind ein Recht und durch das Grundgesetz geschützt. Im niedersächsischen Ladenöffnungsgesetz und in der niedersächsischen Verordnung über die Beschäftigung an Sonn- und Feiertagen sind weitgehende Ausnahmen formuliert, die den Sonntagschutz in Frage stellen. Ordnungsämter und die Gewerbeaufsicht sind oft nicht in der Lage, den Schutz des Sonntags zu gewährleisten.

Rückkehr zur Stammbelegschaft Regulierung von Leiharbeit und Werkverträgen
Prekäre Arbeitsverhältnisse prägen zunehmend den Arbeitsmarkt. Dies bedeutet häufig die systematische Ausbeutung auch von ausländischen Arbeitnehmer*innen, die sich nicht wehren können, weil ihnen die sprachlichen Voraussetzungen sowie arbeits– und sozialrechtliche Kenntnisse fehlen. Das Mindestlohngesetz wird unterlaufen durch unbezahlte Überstunden, nicht nachvollziehbare Abzüge auf den Lohn oder die Verweigerung von Urlaub. Auch Kündigungen wegen Krankheit oder Schwangerschaft sind an der Tagesordnung. Geltendes Arbeitsrecht wird massiv und ständig gebrochen. Diese Zustände sind unhaltbar und müssen bekämpft werden.

Familien stärken durch Absicherung der Kinder Grundeinkommen für Kinder als erster Schritt
Das Bundesfamilienministerium veröffentlichte im Jahr 2010 eine Liste mit mehr als 150 verschiedenen Förderungsmaßnahmen für Familien. Diese „Bestandsaufnahme der
ehe- und familienbezogenen Leistungen“ ist von einem „normalen“ Leistungsempfänger nicht zu überschauen. Viele Bezugsberechtigte wissen gar nichts von diesen Leistungen und können sie demzufolge nicht in Anspruch nehmen. Eine Reform und Verschlankung dieses Pakets an Leistungen für Familien ist überfällig. Nur das Geld, das in den Familien ankommt, trägt dazu bei, dass Teilhabe und Bildung keine Luxusgüter sind. Im Rahmen der Überlegungen zur Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens ist das Bedingungslose Grundeinkommen für Kinder ein erster konsequenter Schritt zur Bewahrung von Sozialstandards. Mit der Einführung eines Kindergrundeinkommens würden zudem die zahlreichen unübersichtlichen Leistungen gebündelt und damit übersichtlicher und leicht verständlich gestaltet.

Aktuelles

NDR-Beitrag: 60 Prozent mehr Ausnahmen bei Sonntagsarbeit

Die Zahlen könnten mit der allgemeinen positiven wirtschaftlichen Lage zu tun haben, vermutete eine Ministeriumssprecherin im Gespräch mit NDR 1 Niedersachsen. „Wir können uns alle darüber freuen, dass die Wirtschaft so gut läuft“, erklärte auch der Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen, Dr. Volker Müller: „Wenn bei der guten Konjunktur auch ausnahmsweise Sonn- und Feiertagsarbeit notwendig ist, …

KAB in Niedersachsen | Jahresklausur 2018

Die Jahresklausur fand am 16./17.2.2018 im bewährten Rahmen in Hille statt. Zu Gast war Gerhard Schrader, stellv. Betriebsratsvorsitzender bei VW in Osnabrück und Landesvorsitzender der CDA Hannover. Der Freitag stand ganz unter dem Motto Resonanz und Wirkung von Arbeitnehmerorganisationen auf die Politik und den Erfahrungen von Gerhard Schrader in diesem Bereich. Am Samstag arbeiteten die …

Kontakt

Ansprechpartner

Kontakt zur KAB in Niedersachsen erhalten sie über unsere KAB-Büros in Hildesheim, Lingen, Osnabrück und Vechta (s. unten).

KAB Diözesanverband Hildesheim

Dr. Timo Freudenberger (Diözesansekretär)
Domhof 18-21
31134 Hildesheim
Telefon: 05121-307-448
E-Mail: kab@bistum-hildesheim.de

KAB-Diözesanverband Osnabrück

Frederick Heidenreich (KAB-Sekretär)
Kleine Domsfreiheit 23
49074 Osnabrück
Telefon: 0541-318-391
E-Mail: kab@bistum-os.de

KAB Landesverband Oldenburg

Stephan Eisenbart (Landessekretär)
Kolpingstr. 14
49377 Vechta
Telefon: 04441-872-240
E-Mail: kab@bmo-vechta.de